Über mich

Yoga ist für mich mit die beste Art der Bewegung, bei der sich Körper, Geist und Atmung gut verbinden lassen.Meine Begeisterung für Bewegung und Sport wurde mir schon in die Wiege gelegt und war entscheidend bei meiner Berufswahl zum Physiotherapeuten. Die Physiotherapie stellt für mich ein gutes, anatomisches Fundament für die Yogapraxis dar, ist der Ausgangspunkt, um eine Brücke zu schlagen zwischen Wissenschaft und Spiritualität, medizinischer Anatomie und der ganzheitlichen Wirkung des Yoga. Der Übergang von der Physiotherapie zum Yoga ist für mich dabei fließend, denn beide Ansätze ergänzen und vervollständigen sich. Mein Wunsch ist es, den wissenschaftlich-medizinischen Ansatz der Physiotherapie mit der Achtsamkeits- und Bewusstseinsschulung des Yoga zu verbinden. Eine Synergie zu finden. Das ist auch ein Grund, weshalb ich mir bei meiner Abschlussarbeit im Rahmen meiner 500-Stunden Yoga-Ausbildung das Thema Achtsamkeit bewusst ausgesucht habe

(Titel: Achtsamkeit und Yoga – Wie Yoga helfen kann, Achtsamkeit besser in den Alltag zu integrieren).

Was genau ist eigentlich Achtsamkeit?

Allgemein versteht man unter Achtsamkeit einen Prozess, bei dem die Aufmerksamkeit nicht wertend auf den gegenwärtigen Augenblick gerichtet ist. Es handelt sich also um eine Form der Konzentration, bei der man bewusst wahrnimmt, was im Hier und Jetzt ist, ohne zu urteilen. Achtsamkeit ist eine Haltung, die es dem Menschen ermöglicht, geistige und körperliche Regungen im Genauen zu beobachten, zu spüren und wahrzunehmen. Sie trägt dazu bei, einen genauen Blick auf die Gegenwart zu entwickeln und mit ihr in Kontakt zu treten. Dies ist nicht selbstverständlich, denn der Fokus der meisten Menschen aus den westlichen Breitengraden ist nicht auf sich selbst – das Innen – gerichtet, sondern eher auf andere Menschen – also das Außen. Dieses Prinzip der Achtsamkeit (englisch: Mindfulness) stammt ursprünglich aus dem Buddhismus und basiert auf einer 2500 Jahre alten Tradition. Es hat dort die Bedeutung ganz im Hier und Jetzt zu sein. In den letzten Jahren wurden aber auch in unserer westlichen Welt die Vorteile von achtsamkeitsbasierten Übungen entdeckt.

Und das bildet die Brücke zum Yoga und der Yogapraxis. Das Ziel des achtgliedrigen Yogapfads ist Samadhi, also der überbewusste und befreite Seins-Zustand – die Erleuchtung. Durch die Yogapraxis erkennt das Individuum (ATMAN), dass es eins ist mit der Welt (BRAHMAN). Yoga bietet viele Wege und Möglichkeiten, diesen Zustand zu erreichen, wie z.B. Bhakti Yoga, das Yoga der Hingabe oder Karma Yoga, das Yoga des Tuns, Handelns und der Tat oder das Yoga der Geistesbeherrschung, das Raja Yoga. Der achtgliedrige Yogapfad ist ein Übungsweg, der uns nach und nach von einem Zustand geistiger Unbewusstheit zu mehr innerer Klarheit und Bewusstheit führt. Achtsamkeit ist aber nicht nur reine Aufmerksamkeit, sondern vor allem auch Rücksichtnahme. Achtsamkeit bedeutet, dass alle Sinne auf Empfang stehen und zwar sehr bewusst und in diesem Augenblick. Es bedeutet wahrzunehmen, was ist, ohne das Gesehene, Gehörte, Gerochene, Geschmeckte oder Ertastete zu bewerten. Allzu oft ertappen wir uns selbst dabei, wie wir mit den Gedanken abschweifen oder eine aktuelle Situation mit unseren Erinnerungen und Erfahrungen abgleichen. Wir sind es gewohnt Erlebnisse, Personen, Zustände und Ereignisse in eine Schublade oder in bestimmte Kategorien zu stecken, um sie damit besser sortieren zu können. Dies ist ein gewohntes Vorgehen, um ein zu großes Chaos im Kopf zu vermeiden und handlungsfähig zu bleiben. Aber es lohnt sich, näher hinzuschauen und eine ganz persönliche Achtsamkeitsübungspraxis für sich selbst zu entwickeln. Eine behutsame Art der Zentrierung auf sich selbst, die es dann ermöglicht, auf sein Gegenüber achtsam einzugehen. An diesem Punkt könnte man nun einwenden: Alles schön und gut! Aber wie erreiche ich diesen Zustand der Achtsamkeit? Das ist die zentrale Frage dieser Arbeit und die Antwort darauf ist sehr individuell und kann für jeden von uns anders lauten. Meine Antwort darauf möchte ich im Folgenden vorstellen.

Zu meiner Person

Als Mensch bin ich grundsätzlich sehr aufgeschlossen, probiere mich aus und stelle mich gerne jeder Herausforderung. Ich mache mein eigenes Ding, gehe schon mal unkonventionelle Wege und lasse mich nicht beirren. So versuche ich immer wieder meinen Blickwinkel zu wechseln, um neuen und unkonventionellen Wegen Raum zu geben und mich immer wieder neu zu entfalten. Für mich ist es wichtig, die Möglichkeiten, die sich im Leben bieten, zu nutzen. Ich bin ein Mensch, der auf seine Intuition hört und sich nicht fremdbestimmen lässt. So habe ich meinen persönlichen Weg gefunden.

Ich freue mich auf bewegende Stunden mit dir!

Ausbildung

1999: Abschluss zum staatlich anerkannten Physiotherapeuten, Staatlich anerkannte Schule für Physiotherapie der Stiftung Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg

Schwerpunkte: Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage, BOBATH-Konzept/Neurologische Erkrankungen, Faszien Therapie.

2015/2016: 200h-Yogalehrerausbildung(Vinyasa Power Yoga Master Lizenz) bei Karo Wagner (IFAA, Schwetzingen)

Herbst 2016: Ausbildung zum Personal Trainer Yoga bei Stephan Suh (Health Coach Yoga Studio, Frankfurt)

April 2017: Yin Yogalehrer Ausbildung bei Tanja Seehhofer (Air Yoga Studio, München)

2017/2018: 300h-Vinyasa Yoga Lehrerausbildung bei Caro Wagner,Vinyasa Power Yoga Akademie Deutschland (Yoga Alliance (AYA) zertifiziert)

Die Bedeutung der Metapher des fließenden Flusses ist nicht, dass sich alle Dinge ändern oder wir sie nicht zweimal erleben können, sondern, dass manche Dinge bleiben wie sie sind, weil sie sich verändern!